Zur Michaeliskonferenz
Die Michaeliskonferenz ist eine jährliche Zusammenkunft von geistlichen Gemeinschaften in Bayern. Seit den 1950er-Jahren tritt sie im zeitlichen Umfeld des Michaelistags zusammen und dient als Plattform, um sich über Erfahrungen auszutauschen, aktuelle Herausforderungen zu diskutieren und die Zusammenarbeit zu stärken.
In den letzten Jahren hat die Konferenz auch die internationale Nachwuchsgewinnung in der Pflege in den Blick genommen, um dem Fachkräftemangel zu begegnen.
Thema 2025
Das zentrale Thema lautete: „Diakonisches Profil als Resilienz-Quelle“. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie das diakonische Profil Motivation, Zufriedenheit und Bindung der Mitarbeitenden stärkt und wie geistliche Gemeinschaften durch gelebte Spiritualität, Gemeinschaft und Orientierung zu einer wichtigen Ressource der Resilienz werden können.
Ablauf der Konferenz
Nach der Begrüßung durch Präsidentin Dr. Sabine Weingärtner und einer Andacht von Pfr. Dr. Wolfgang Becker führte ein Impulsreferat in das Thema ein. Anschließend tauschten sich die Teilnehmenden in Kleingruppen über ihre Erfahrungen aus. Eine Reflexionsrunde sowie das die Teilnahme am Mittagslob der Hensoltshöher Diakonissen schlossen den Vormittag ab.
Am Nachmittag bot ein Spaziergang über das Gelände Gelegenheit zum Kennenlernen der Hensoltshöhe und zu Begegnungen und Gesprächen. Danach wurden aktuelle Entwicklungen aus den Kommunitäten vorgestellt, bevor die Konferenz mit einem Segen endete.
Fazit
Die Michaeliskonferenz 2025 machte deutlich, dass das diakonische Profil weit mehr ist als ein organisatorisches Merkmal: Es ist eine geistliche Kraftquelle, die Mitarbeitende stärkt, Gemeinschaften trägt und neue Motivation für den diakonischen Auftrag gibt.

