Susanne Röck skizzierte die Geschichte der Armenier als ältestes christliches Volk der Welt. Die enge Verbindung von nationaler Identität und Armenischer Apostolischer Kirche, aber auch Verfolgung, Völkermord (1915–1917) und anhaltende Gebietsverluste prägen Geschichte und Gegenwart. Weniger als ein Drittel der weltweit rund zehn Millionen Armenier lebt heute in der Republik Armenien.
Im zweiten Teil berichtete Aram Balasanyan im Interview von der armenischen Gemeinde in Gunzenhausen. Sie gehört zu einem Netzwerk, das nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aus der Mission der schwedischen neo-charismatischen Freikirche „Livets Ord“ hervorgegangen ist. Sein persönliches Anliegen ist es, Armeniern in Deutschland das Evangelium nahezubringen und geistliche Heimat zu vermitteln. Neben den eindrücklichen Berichten sang Pastor Balasanyan zusammen mit Mitgliedern der armenischen Gemeinde armenische Glaubenslieder für die zahlreichen Gäste.
Den Abschluss bildete eine herzliche Begegnung bei kulinarischen Spezialitäten aus der armenischen Küche, die von der armenischen Gemeinde liebevoll vorbereitet worden waren.

